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Stabile Ölpreise trotz weiterer Eskalation – Kaum Veränderungen beim Heizöl

November 3, 2023

Nachdem sich erst gestern Informationen verbreitet haben, dass der US-Präsident vermeintliche Angriffe gegen den Iran besprechen würde, erklärte Donald Trump am Abend, dass es keine solchen Angriffe geben soll. Während die Preise an den Ölbörsen vor dem persönlichen Statement noch deutlich anstiegen, brach der Anstieg damit am Donnerstagabend wieder ab und sorgte auch heute noch für leichte Abwärtskorrekturen an den Ölbörsen, auch wenn die Preise derzeit noch über dem Niveau von Donnerstagvormittag stehen.

Donald Trump weist Meldungen zu vermeintlich geplanten Iran-Angriffen ab
Zur Wochenmitte veröffentlichte das Magazin „The Atlantic“ einen Artikel, in welchem erklärt wurde, die USA plane umfassende Angriffe gegen den Iran, die noch bis spätestens zum 3. November stattfinden sollten. Genauere Details zu den Angriffen blieben damals aus, es wurde lediglich betont, dass die Angriffe noch vor den US-Zwischenwahlen Anfang November stattfinden sollten.

Die Aussagen der Meldung dementierte der US-Präsident gestern Abend in einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. Dort erklärte Trump gezielt, dass es keine Angriffe gegen den Iran vor den Midterm-Wahlen geben soll. Stattdessen würde es aktuell „Produktive Diskussionen mit der Islamischen Republik Iran“ geben, an denen man weiter festhalten wolle.

Ganz ohne Eigenlob und Sticheleien kam Donald Trump wie gewohnt aber doch nicht aus. So erklärte er, dass der Iran aktuell wirtschaftlich und militärisch in sehr schlechter Verfassung sei, und dass Öltransporte durch die Straße von Hormus ungebremst fortgesetzt würden. Ihmzufolge seien in der Nacht zum Donnerstag 22 Mio. Barrel durch die umkämpfte Meerenge südlich des Iran transportiert worden, was grob dem Niveau zu vor dem Konflikt im Nahen Osten entspricht.

Gestrige Preisrallye bremst ab – Heizöl etwas teurer als Donnerstagvormittag
Mit der Meldung des US-Präsidenten am Donnerstagabend wurde auch die Stimmung an den Ölmärkten deutlich entspannter, nachdem es dort im gestrigen Tagesverlauf erst deutliche Kursanstiege gab. Ganz erholen konnten sich die Preise dennoch nicht, weshalb Abnehmerinnen und Abnehmer von Heizöl in der Bundesrepublik heute mit leichten Preisaufschlägen über +1,05 bis +1,85 Euro pro 100 Liter rechnen müssen. Diese Preise sind jedoch nur eine Momentaufnahme und können sich anhand geopolitischer und markttechnischer Entwicklungen jederzeit ändern.