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Sinkende US-Benzinnachfrage lastet auf Ölmärkten – Heizölpreise weiter nachgebend

November 3, 2023

Die börsengehandelten Rohölpreise sind in dieser Woche geprägt von Volatilität. Im Vorfeld der Zwischenwahlen in den USA, nach denen möglicherweise ein neuer Angriff auf den Iran geplant ist, überwiegt die Unsicherheit an den Ölmärkten, weshalb die Kurse stark schwanken. Insgesamt bleibt das Preisniveau – auch im Inland – deutlich erhöht.

 

Angst vor neuen Angriffen am Persischen Golf wächst
Zuletzt hatte es mehr und mehr Hinweise darauf gegeben, dass in Washington Vorbereitungen für eine neue, möglicherweise groß angelegte Angriffswelle mit israelischer Unterstützung laufen. Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt offen, doch am Ölmarkt preist man ein gewisses Risiko schon jetzt mit ein.

 

Denn die Folgen einer neuen militärischen Eskalation könnten weitreichend sein. Sollten etwa erneut Ölförderanlagen in den Anrainerstaaten am Persischen Golf beschädigt werden, würde dies die ohnehin angespannte Versorgungslage weiter verschärfen – und das, wo die Exportströme sich gerade wieder etwas normalisiert hatten.

 

Angebotslage bleibt knapp
Dabei bleibt die knappe Angebotssituation weltweit ein Problem, vor allem der Dieselmarkt ist weiterhin massiv unterversorgt. Für eine mögliche Entlastung sorgte hier gestern ein Bericht des Wall Street Journal, wonach die Ukraine auf Druck von Donald Trump ihre Angriffe auf russische Ölanlagen aussetzen will.  Wie dauerhaft dieses Arrangement ist, bleibt jedoch abzuwarten.

 

Heizölpreise heute wieder etwas höher
Die Heizölpreise bleiben ebenfalls auf erhöhtem Niveau. Heute müssen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet auf Preisaufschläge in Höhe von +0,05 bis +1,05 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern früh einstellen.