Hybridheizungen und „Green Fuels“ für Klimaschutz im Haus – Weltleitmesse ISH 2025 in Frankfurt/Main

November 3, 2023

Trotz dem Feiertag in Deutschland gab es auf internationaler Ebene etwas Bewegung, wenn auch noch nicht mit klaren Ergebnissen. So kam es gestern zu Gesprächen zwischen dem US-Präsidenten und dem chinesischen Staatsoberhaupt, in denen auch eine Öffnung der Straße von Hormus Thema war. Echte und klare Lösungen gab es zwar noch nicht, und auch die weltweiten Energiemärkte reagieren mittlerweile vorsichtiger aufgrund erwarteter Versorgungsengpässe. Dennoch gab es etwas Bewegung in der Meerenge im Nahen Osten.

Treffen zwischen USA und China
Am Mittwoch reiste US-Präsident Donald Trump nach China zu einem Treffen mit Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping. Neben mächtig freundlichen Worten und pompösen Darstellungen kam es dabei scheinbar auch zu Gesprächen rund um Energieversorgungen und Zusammenarbeiten. Seitens der USA meldete man, dass China mehr US-Energiemittel importieren würde und dass beide Länder weiter an der Öffnung der Straße von Hormus arbeiten wollen, einer der wichtigsten und derzeit weitgehend gesperrten Seefahrtsrouten aus dem Nahen Osten.

Wirklich Nägel mit Köpfen machte jedoch keine Seite. Zwar meldete Trump, dass China helfen würde wenn sie könnten, welche Form der Hilfe genau und wann, das wurde nicht gesagt. China blieb auf Medienseite still und gab keine weiteren Informationen weiter. Weitere Gespräche sollen heute stattfinden, ob in dieser Zeit wirkliche Entwicklungen zustande kommen oder klare Linien zur Beziehung zwischen den beiden Ländern gezeigt werden, bleibt offen.

Straße von Hormus sieht deutlich mehr Bewegung aus China
Außerhalb der US-China-Verhandlungen sah man auch einen deutlichen Zuwachs an Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, in erster Linie durch chinesische Schiffe. So meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars am Donnerstag, dass sich Iran und China abgesprochen hätten und die Durchfahrt einiger Tanker mit Ziel in China freigegeben worden wären. Die gesamten, internationalen Durchfahrten bleiben jedoch weit unter Vorkriegsniveau.

Heizölpreise teurer erwartet
Die Unruhe zur Energieversorgung aufgrund der weitgehend gesperrten Seeroute „Straße von Hormus“ macht sich an den Märkten weiterhin deutlich und treibt die Ölpreise an den Börsen langsam nach oben. Dennoch kommt es bei Heizöl in der Bundesrepublik aufgrund leicht sinkender Ölprodukt-Preise zu leichten Abschlägen gegenüber Mittwochabend. Diese liegen durchschnittlich bei -0,45 bis -1,15 Euro pro 100 Liter. Aufgrund der allgemein angespannten Lage am Weltmarkt können sich diese Angaben jedoch schnell und leicht wieder ändern.