Hybridheizungen und „Green Fuels“ für Klimaschutz im Haus – Weltleitmesse ISH 2025 in Frankfurt/Main

November 3, 2023

Neue Woche – Gleiches Spiel. Die Ölmärkte sehen sich mit stark schwankenden Ölpreisen konfrontiert, da Hoffnungen auf zeitnahe Friedensabkommen im Nahen Osten aufgrund neuer Angriffe zwischen dem Iran und Israel vorerst verflogen sind. In direkter Konsequenz stiegen die allgemeinen Ölpreise wie auch die Heizölpreise in der vergangenen Woche teils deutlich an. Mittlerweile besteht der Nahost-Konflikt seit mehr als 3 Monaten, eine eindeutige und klare Friedensfindung scheint noch nicht in Sicht.

Kurzfristige Heizölpreisentwicklung
Da am vergangenen Wochenende neue Angriffe zwischen dem Iran und Israel gemeldet wurden, stiegen die Unsicherheiten am Ölmarkt, weshalb sich auch die Heizölpreise zum Wochenbeginn um +4,52 Euro pro 100 Liter gegenüber Freitagabend erhöhten. Verglichen mit dem Montag der Vorwoche sorgte dies sogar für Preisanstiege um +6,51 Euro. Dennoch blieb Heizöl etwas günstiger als noch vor einem Monat, als die geopolitischen Spannungen noch schärfer waren als zuletzt. Entsprechend sind derzeit leichte Preisabschläge von durchschnittlich -2,20 Euro gegenüber der zweiten Maiwoche zu verzeichnen.

Langfristige Preisentwicklung
Blicken wir auf die langfristige Preisentwicklung, sind die durchschnittlichen Heizölpreise in der Bundesrepublik pro 100 Liter derzeit -2,54 Euro günstiger als vor 3 Monaten, kurz nach Beginn des weiterhin anhaltenden US-Iran-Konflikts. Schaut man jedoch noch weiter zurück und auf die Vorjahre, wird deutlich, wie stark die Heizöl-Preisanstiege aufgrund der anhaltenden Markteinschränkungen und Auseinandersetzungen ausfallen. So kostet Heizöl derzeit, verglichen mit dem Vorjahresmonat, +42,63 Euro mehr pro 100 Liter. Gegenüber Juni 2024 sind Aufschläge von +34,75 Euro zu sehen.

 

 

Was spricht aktuell für steigende Preise?

– Erste Raketenangriffe des Iran gegen Israel seit April
Während ein Friedensabkommen der USA mit dem Iran weiter ausbleibt, verschärften sich zuletzt die Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und Israel. Dabei kam es erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im April zu iranischem Raketenbeschuss gegen Israel, gefolgt von Vergeltungsschlägen aus Israel.

– Russland meldet sinkende Ölproduktion
Die Ukraine hält weiterhin ihre Angriffe gegen die russische Ölindustrie aufrecht. Nachdem die Situation die längste Zeit heruntergespielt wurde bestätigen mittlerweile auch russische Politiker, dass Ölproduktion und Rohölverarbeitung in diesem Jahr bisher deutlich gefallen sind.

Was spricht aktuell für sinkenden Preise?

– Ölproduzenten im Nahen Osten setzen auf Nicht-Hormus-Exporte
Der Iran kontrolliert große Teile der Straße von Hormus, eine der wichtigsten Öltransitrouten weltweit. Um die Exporte aus dem Nahen Osten aufrecht zu erhalten, suchen und bauen mehrere Länder nun Pipelines, um Umleitungen um die Seeroute bei Hormus zu ermöglichen.

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Stand der Preise 08.06.2026