Zum Freitagmorgen kommt es am weltweiten Ölmarkt zu leichten Aufschlägen im Vergleich zum Vortag. Eine Ankündigung der Pressesprecherin des Weißen Hauses sorgte kurzzeitig für Unruhe am Markt. US-Präsident Donald Trump ist mit dem aktuellen Verhalten Russlands, mal wieder, nicht zufrieden.
Trump unzufrieden mit Russland, aber auch nicht überrascht
Die Pressesprecherin kündigte im selben Atemzug auch ein offenes Statement des Präsidenten für den späten Tagesverlauf gestern an. Letztlich kam es noch nicht dazu, weshalb ernste Auswirkungen auf den Ölpreis noch ausbleiben, trotzdem warten alle auf die Ansprache von Donald Trump.
Sollte zusammen mit einem Statement auch eine lang angekündigte, noch nicht durchgeführte Verschärfung der Sanktionen gegen Russland kommen, wird das den Ölmarkt mit Sicherheit wachrütteln. Bisher bleiben die internationalen Händler daher gespannt und warten auf die Ansprache des US-Präsidenten, welche noch keinen klaren Termin hat.
Heizölpreise quasi unverändert zum Vortag
Die Ankündigungen einer Reaktion seitens der USA konnten den Ölpreis nur minimal beeinflussen, da es bisher noch keine Konsequenzen oder erkennbaren Einschränkungen gibt. Entsprechend bleibt der Inlandspreis für Heizöl am Freitagmorgen nahezu unverändert. Im Vergleich zum Donnerstagmorgen sind die Inlandspreise mit leichten Anpassungen von -0,15 bis +0,15 Euro pro 100 Liter eingestuft.